Britzer Weingut

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Britzer Weinkultur

Britz hat viel Interessantes zu bieten, historisches und modernes: unter anderem die alte Dorfkirche aus Feldsteinen in der Backbergstrasse, gegenüber das ehemalige Gutshaus mit dem zugehörigen Gutspark “Schloss Britz” und die weitbekannte Hufeisensiedlung.

Was viele Britzer und Neuköllner hingegen noch nicht kennen ist der Britzer Weinanbau. Etwas versteckt am Koppelweg 70, nahe den Bahnschienen der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn und gleich neben der Kleingartenkolonie “Guter Wille”.

Mit dem Weinanbau wurde in Britz schon vor über 300 Jahren angefangen.

Die Berliner Weinkultur entstand im Jahr 2002 aus der motivierten Initiative des gebürtigen Moldawiers Viktor Sucksdorf auf einer wild bewachsenen Brachfläche, die er zunächst sogar selbst roden musste. Seither baut er die Weinreben dort eigenhändig an und keltert sie selber.

Die ehemalige Brachfläche des Bezirksamts Neukölln ist groß wie ein halbes Fußballfeld und die Mühe weit größer als der verbleibende Ertrag. Doch bis da hin ist es immer ein langer Weg: zuerst muss der Rebschnitt erfolgen, geerntet, gekeltert und abgefüllt werden.